Das gleichnamige Debütalbum von ØKSE erschien 2024 beim renommierten Label Backwoodz. Es handelt sich um ein gewagtes experimentelles Jazzprojekt, an dem einige der einzigartigsten Stimmen des Hip-Hop mitgewirkt haben. Die Band selbst ist ein internationales All-Star-Team, bestehend aus der in NYC lebenden Schlagzeugerin Savannah Harris, der dänischen Saxophonistin Mette Rasmussen, dem haitianischen Elektronikmusiker Val Jeanty und dem Schweden Petter Eldh am Bass, Synthesizer und Sampler. Jeder von ihnen hat sich bereits als Solokünstler etabliert, doch als ØKSE beschreiten sie gemeinsam neue Wege und loten die Grenzen des Genres aus.
„Alles von Jazz über Joik bis hin zu Rap und haitianischem Voodoo.“ – Martin Bjørnersen, Klassekampen
„Die Glaswand zwischen Hip-Hop und Free Jazz ist die offensichtlichste, die durchbrochen wird, aber auch im Sound und in den zugrunde liegenden Ideen sind Welten, die auf den ersten Blick weit voneinander entfernt scheinen, miteinander verwoben.“ – Stijn Buyst, Gonzo (Cirkus)
„Der Reiz von ØKSE liegt nach wie vor im Zusammenspiel der Musiker, in ihrer Fähigkeit zu improvisieren, ohne dabei den hypnotischen Groove zu verlieren, der Hip-Hop ausmacht, ohne dabei jemals weniger als Jazzmusiker zu klingen.“ – Joseph Sannicandro
ØKSE bedeutet auf Dänisch „Axt“. Die Axt hat viele Konnotationen, da sie eines der ältesten Werkzeuge der Menschheit ist. Axt ist auch Ashe, die Lebenskraft, die alle Dinge durchströmt, lebende und leblose. Ashe ist ein Strom oder Fluss, ein Groove, den Initiierte kanalisieren können, damit er sie auf ihrem Lebensweg begleitet. Das sind die Energien, die durch ØKSE fließen und ihr Debütalbum und ihre Live-Auftritte beleben.
Fotocredit: ØKSE © Ziga Koritnik