Rodrigo Amado gilt weithin als einer der bedeutendsten europäischen Improvisatoren der aktuellen Szene. In diesem Quartett versammelt er drei seiner stärksten langjährigen Vorbilder, die alle selbst herausragende Persönlichkeiten sind: den deutschen Meisterpianisten Alexander von Schlippenbach, den norwegischen Kontrabass-Virtuosen Ingebrigt Håker Flaten und den legendären amerikanischen Schlagzeuger Gerry Hemingway.
Für Amado bedeutet diese Band eine tiefgehende Auseinandersetzung mit seinen eigenen prägenden Wurzeln. Mit Schlippenbach, Håker Flaten und Hemingway an seiner Seite hat er den perfekten Rahmen, um die klassischen Elemente zu erforschen, die er als Grundlage seiner Reise als Musiker betrachtet – ein Impuls, der teils aus ihm selbst, teils aus der Geschichte stammt. Wie der US-Kritiker Stuart Broomer schrieb: „Amado ist ein aufstrebender Meister einer großen Tradition, was mit jeder neuen Aufnahme oder jedem neuen Auftritt deutlicher wird.“
Dies ist ein Quartett, dessen Name – abgesehen von einer direkten Hommage an Sonny Rollins – eine Brücke zwischen verschiedenen Sprachen, Hintergründen und Generationen darstellt, die alle durch Improvisation vereint sind.
Fotocredit: Rodrigo Amado Quartett © Artist