The Dwarfs of East Agouza wurden in Kairo, Ägypten, von erfahrenen Freidenkern und Entdeckern gegründet und sind ein Trio, bestehend aus Maurice Louca (Alif, Bikya), Sam Shalabi (Land of Kush, Shalabi Effect) und Alan Bishop (Sun City Girls, The Invisible Hands, Alvarius B.). Die drei Musiker mit einem langen und rebellischen Lebenslauf, der eine Vielzahl von Sprachen, Kartografien und Ausdrucksformen umfasst, gründeten 2012 gemeinsam The Dwarfs of East Agouza, während sie im selben Wohnhaus im Stadtteil Agouza lebten.
Seitdem haben sie sechs Alben bei Labels wie Akuphone, Unrock oder zuletzt Sub Rosa veröffentlicht und durch einen befreienden Prozess, der auf Improvisation basiert, ein geheimes und fast alchemistisches Verständnis erschlossen. Mit Loca an Elektronik und Synthesizern, Shalabi an der E-Gitarre und Bishop an Gitarre, Bass, Altsaxophon und Gesang verkörpert der dynamische Improvisationsansatz des Trios den emanzipatorischen Geist des Free Jazz, indem er die repetitive Hypnose des Krautrock, pulsierende Beats, die Energie der ägyptischen Shaabi-Musik und arabische Tonleitern in einer fortwährenden Bewegung verschmilzt, die niemals gezwungen wirkt, sondern diese verschiedenen Impulse organisch miteinander verwebt.
Mit einem neuen Album, das im September erscheinen soll, nach den beiden langen Exkursionen von „High Tide in the Lowlands“ aus dem Jahr 2023, bleibt das Bekenntnis von The Dwarfs of East Agouza zu einem ständigen Gleichgewicht zwischen Chaos und Komposition ungebrochen, angetrieben von einer Vision, die keine Grenzen kennt, weder reale noch imaginäre.
Fotocredits: Dwarfs Of East Agouza © Artist